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USA inszenierten ‚begrenzten‘ Atomkrieg gegen Russland in einer Kriegsübung

https://www.theguardian.com/world/2020/feb/24/limited-nuclear-war-game-us-russia

Atomwaffen | USA inszenierten ‚begrenzten‘ Atomkrieg gegen Russland in einer Kriegsübung
Mon 24 Feb 2020 23.14 GMT Julian Borger in Washington

Das Pentagon hat informiert über die Simulation eines Schlagabtausches, der die Bereitschaft signalisieren könnte, in einem nuklearen Konflikt zu kämpfen und zu gewinnen.

Die USA haben letzte Woche eine Militärübung durchgeführt, die einen „begrenzten“ nuklearen Schlagabtausch mit Russland simulierte, wie ein hoher Beamter des Pentagon bestätigte.

Die Kriegsübung ist deshalb bemerkenswert, weil das Verteidigungsministerium die höchst ungewöhnliche Entscheidung getroffen hat, Journalisten über die Details zu informieren, und weil es die umstrittene Vorstellung verkörperte, dass es möglich sein könnte, einen Kampf mit Atomwaffen zu führen und zu gewinnen, ohne dass der Schlagabtausch zu einem weltweiten Konflikt führt.
Der Einsatz eines neuen US-Nuklearsprengkopfes auf einem U-Boot ist ein gefährlicher Schritt, sagen Kritiker.

Die Übung findet nur wenige Wochen nach dem Einsatz eines neuen, von Donald Trump in Auftrag gegebenen, von U-Booten abgeschossenen Nuklearsprengkopfes durch die USA statt, der als Gegenstück zu den russischen taktischen Waffen dient und deren Einsatz verhindern soll.

Laut der Niederschrift eines Hintergrundbriefings durch hochrangige Beamte des Pentagon nahm Verteidigungsminister Mark Esper an einer so genannten „Mini-Übung“ des Strategischen Kommandos der USA in Nebraska teil. Esper spielte sich selbst in der simulierten Krise, in der Russland einen Angriff auf ein US-Ziel in Europa startete.

Ein hoher Beamter sagte „Das Szenario beinhaltete den möglichen Fall in Europa, in dem Sie einen Krieg mit Russland führen und Russland beschließt, eine begrenzte Atomwaffe gegen einen Standort auf Nato-Territorium einzusetzen. Und dann führen Sie das Gespräch, das Sie mit dem Verteidigungsminister und dann mit dem Präsidenten führen würden, um schließlich zu entscheiden, wie Sie reagieren wollen.“
Der Beamte sagte, dass „wir im Laufe [der] Übung eine Reaktion mit einer Atomwaffe simuliert haben“, bezeichnete sie aber als „begrenzte Reaktion“.

Die begrenzte Reaktion könnte hindeuten auf den Einsatz einer kleinen Anzahl von Kernwaffen oder einer bestehenden Waffe mit geringer Reichweite oder auf die neue, von U-Booten gestartete Rakete W76-2 mit geringer Reichweite, die Ende letzten Jahres zum ersten Mal im Atlantik eingesetzt wurde. Der Einsatz wurde erst Ende Januar bekannt.

Gleichzeitig mit der Beschreibung der Kriegsübung in der letzten Woche
verteidigten Beamte des Pentagon den Einsatz des W76-2.

„Es ist eine sehr vernünftige Reaktion auf das, was wir sahen, war eine russische Nukleardoktrin und nukleare Fähigkeit, die uns nahelegte, dass sie Atomwaffen in begrenzter Weise einsetzen könnten“, sagte ein hoher Beamter.

Über das Briefing berichtete zunächst National Defense, eine Fachzeitschrift der National Defense Industrial Association.

Hans Kristensen, der Direktor des nuklearen Informationsprojekts bei der Federation of American Scientists, wies darauf hin, dass das Pentagon nur äußerst selten so detaillierte Briefings über Nuklearübungen abgehalten habe, und schlug vor, dass es sich dabei um eine Marketingübung für die neuen Waffen gehandelt haben könnte, die dem US-Arsenal hinzugefügt werden.

„Denken Sie daran, dass wir erst vor wenigen Wochen die offizielle Bestätigung hatten, dass dieser neue wirkungsreduzierte Sprengkopf eingesetzt wurde“, sagte Kristensen. „Und wir treten nun in eine neue Haushaltsphase ein, in der sie in den Kongress gehen und versuchen müssen, die nächste neue Atomwaffe mit geringer Sprengkraft, die eine seegestartete Marschflugkörper ist, zu rechtfertigen. All dies wurde also hochgespielt, um diesem Prozess zu dienen.“

Die Befürworter dieser neuen US-Waffen sagen, dass sie eine Abschreckung gegen Moskau wären, weil Moskau glaubt, es könne eine taktische Atomwaffe ohne eine Reaktion der USA einsetzen, da Washington sich entscheiden müsste, ob es nicht reagiert oder durch den Einsatz eines viel mächtigeren strategischen Atomsprengkopfes dramatisch eskaliert.

Die Befürworter der Rüstungskontrolle sind besorgt darüber, dass die Führung sowohl in den USA als auch in Russland eine Denkweise entwickelt, in der ihre riesigen Atomwaffenarsenale nicht nur die ultimative Abschreckung darstellen, sondern auch Waffen, die zur Gewinnung „begrenzter“ Konflikte eingesetzt werden könnten.

————— Übersetzt mithilfe von www.DeepL.com/Translator

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AntiDEF20 – Pressemeldung vom 25.2.’20

Die US -Berufssoldaten treffen in Deutschland ein
Leipzig, 25.02.2020 – In Hamburg sind am vergangenen Freitag die ersten Truppentransporte auf dem Flughafen „Helmut Schmidt“ gelandet. Eine Abordnung des Senats begrüßte die Söldner. Parallel dazu lief am Donnerstag in Bremerhaven ein Transportschiff mit militärischem Großgerät in den Hafen ein. Das Schiff wurde mit lautstarken Protesten einiger Aktivisten von Greenpeace empfangen. In Bremerhaven haben am 22.02.2020 gut 250 Menschen (nach Polizeiangaben) gegen die US- Militärtransporte zum US -Manöver „Defender 20“ demonstriert. Der Protestzug verlief von der Innenstadt bis zum Zolltor Rotersand. Dort entlädt das US -Militär zurzeit Panzer und schweres Material für die Nato -Übung. Radio Bremen TV widmete sich ausführlich mit Berichten zu den Ereignissen am Donnerstag und Sonnabend den Aktionen gegen das Manöver. „Der Aufmarsch amerikanischer Truppen an der russischen Grenze ist eine Provokation. Die Übung Defender ein Spiel mit dem Feuer“, sagte Pastor Johann de Buhr vom evangelischen Kirchenkreis bei der Kundgebung in der Innenstadt. Das Säbelrasseln verstärke nur die Ängste und eskaliere die Situation weiter. Mit Transparenten wie „Mut zum Frieden“ und „Stoppt die Nato -Übung Defender“ zogen die Demonstranten anschließend zum Hafen. Die Organisatoren der Demonstration fordern unter anderem kein Kriegsgerät über Bremerhaven zu transportieren und eine Entspannungspolitik in Richtung Russland.

In Berlin kamen am 20.02.2020 ca. 50 Personen zu dem Versammlungsort Potsdamerstr. 2 in der Nähe des Berlinale Palastes. Mit zwei großen Transparente n ausgestattet, jeweils in Deutsch und Englisch, und mehreren roten Schirmen, an denen das Motto „Berlinale 2020 YES – Defender 2020 NO“ hing, machten die Demonstranten auf sich aufmerksam. Der Resonanz -Chor aus Berlin brachte zusätzlichen Schwung mit dem Lied „Nie, nie wollen wir Waffen tragen“. Die Demonstranten mischten sich schließlich auch unter die Berlinale -Fans vor dem Berlinale Palast und kamen bis an den roten Teppich heran. Es war die laut gesprochene Parole „Berlinale 2020 Yes“, der die Umstehenden und ankommenden VIPs nur zustimmen konnten. Die Aussage: Defender 2020 wurde eher mit Fragezeichen aufgenommen. Zur Erklärung wurden Flyer auf Deutsch und Englisch verteilt mit der Frage: Was ist Defender 2020? Der Resonanz -Chorstimmte noch weitere Lieder an, in Deutsch und Englisch gesungen. Weitere Parolen waren laut hörbar u.a. „No warmaneuvre“ „Peace with Russia“ „No Defender 2020“… Nach ca. 15 Minuten beschied ein Verantwortlicher der Polizei, dass das hier eine politische Versammlung wäre und deshalb der Platz verlassen werden müsse. Das machten die Demonstranten und gingen zurück an den angemeldeten Standort. Eine Demonstrant in erhielt allerdings von der Polizei ein Platzverweis, weil sie ein DIN -A4-Blatt mit der Aufschrift “Berlinale 2020 YES – Defender 2020 NO“ im Eingangsbereich des Festivalortes bei sich hatte.

Der ver.di -Bezirksvorstand Stuttgart hat am 21.02.2020 einstimmig beschlossen, die Leipziger Erklärung gegen Defender 2020 zu unterstützen. Verdi.Nord hat sich ebenfalls mit einer Erklärung „Nein zu NATO-Kriegsmanövern – ja zu Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung“ an seine Mitglieder gewandt.

In dieser Woche stehen folgende weitere Veranstaltungen der Protestbewegung auf dem Plan:
• 26.02.2020 in Hamburg Rathausplatz Kunstprojekt 26 + 2 (gegen Rüstungsexporte, speziell aus HHHafen) VA: KunstHaus am Schüberg / Ev. -Luth. Kirchenkreis Hamburg -Ost, 10:00 – 18:00
• 28.02.2020 in Hamburg Rathausplatz anlässlich des Matthiae Mahls und der anwesenden Kriegssprecher „Elite“ Stoltenberg finden verschiedene Aktionen statt zur Verknüpfung der internationalen sozialen, Umwelt – und Friedens/Defender2020 Frage, 16:00 und 18:30
• 28.02.2020 Düsseldorf Soziokulturellen Zentrum „zakk“ AntiDEF20 -Bündnistreffen -NRW 18:00 – 21:00 ( Anfragen an: DFG -VK NRW, Joachim Schramm, Telefon: 0231 -81 80 32, E – Mail: dfg -vk.nrw@t -online.de)
• 28.02.2020 19:00 Uhr bis 29.02.2020 17:00 Uhr in Stuttgart Kath. Gemeindezent rum Padua, Wollgrasweg 11 (S -Plieningen): 14. Strategiekonferenz der KoopFrieden 2020 „Militarisierung/Wettrüsten und Aufrüstung in Deutschland und Europa/der EU – Friedensprojekt Europa aufbauen!“ mit kurzer Mahnwache am Africom am Samstag
• 29.02.2020 Senftenberg (Brandenburg) Markt Info -Stand der Linken zum Thema Großübung „Defender 2020“, 9:00
• 29.02.2020 Aachen ‚Picket -Line‘ ab Elisenbrunnen durch die Innenstadt als Protestaktion, 11:00 – 14:00
• 29.02.2020 Stuttgart -Möhringen (Baden -Württemberg) Mahnwache vor AFRICOM, 13:45 – 14:15

Die gemeinsame Webseite für die Aktionen ist: www.antidef20.de . Einige Termine und weitere Hintergrundinformationen finden sich auf der Seite des Netzwerks Friedenskooperative: https://www.friedenskooperative.de/aktion/defender-2020-proteste . Fragen beantworten Ihnen sehr gern Herr Torsten Schleip (Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG -VK), Vorsitzender Friedensweg Leipzig e.V. und Vorsitzender Friedenszentrum Leipzig e.V.) unter 01520 -6699079 oder ost@dfg – vk.de oder Mike Nagler (attac) unter 0179 -9619584.

Foto: Dirk-Martin Heinzelmann
Am 21. 02. 2020 haben Lichtkünstler von Pixelhelper eine kurze Projektion von antidef20.de und PixelHELPER.org gegen Defender20 an den Giebel des Reichstags in Berlin geworfen: „Soldaten aller Länder geht nach Hause“.

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berlinale YES hillary „killary“ NO Berlin 24.2.’20
14.12.2019 – Bischofferode: DEFENDER 2020 – #NICHTmitUNS (8:02m)
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Aktionsmaterialien Materialien

Grafische Handreichung von linkesufer.de

Deckblatt1
Deckblatt2
innen1
innen2
innen3
innen4
telefonat

Die Handreichungen zu „DEFENDER 2020“ haben das Format A5 (Format A4 mittig gefaltet = 2 Collagen je Seite). Für die Außenseite stehen zwei Varianten (Deckblatt1; Deckblatt2) zur Verfügung, die Innenseiten können mit fünf verschiedenen Themen belegt werden (innen1 – 4 und telefonat).
Bestellung über kontakt@linkesufer.de.

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Aktionsmaterialien Materialien

Flyer zu Aktionen (Aachen, Berlinale, Deutsche-Bahn)

Deutsche-Bahn-Flyer
„DB Hat mein Zug wieder Verspätung?“

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Bericht von der Demo in Bremerhaven mit Videos und Bildergalerie (21.2.’20)

RT (22.2.’20) Germany: Hundreds protest „Defender Europe 2020“ military exercises in Bremerhaven
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Bremerhaven: Berichterstattung im Regionalfernsehen & Fotos vom Pressetermin der US-Army 21.2.’20

Buten un Binnen – 22. Februar 2020
Demonstranten in Bremerhaven kritisieren Nato-Übung als Kriegsmanöver
Friedensinitiativen haben zu Protesten gegen Nato-Manöver aufgerufen
Laut Polizei ziehen rund 250 Demonstranten durch Bremerhaven
Bremerhaven solle nicht zur Drehscheibe für Kriegsgerät werden
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/demonstration-bremerhaven-defender-100.html

Hallo Niedersachsen – 21.02.2020 19:30 Uhr
NATO-Übung: US-Panzer rollen in Bremerhaven
Im Rahmen des Manövers „US Defender Europe 2020“ trainieren US-Streitkräfte mit NATO-Verbündeten das Verlegen von Truppen. Frachtschiffe bringen zahlreiche Panzer nach Bremerhaven.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Bremerhaven-Proteste-gegen-Defender-Manoever,defender116.html

Fotos vom Pressetermin der US-Army 21.2.’20

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Latvian are against hosting Defender Europe 2020

Betreff: Re: AW: We are against hosting of DEFENDER-Europe 20 military exercise
Datum: 2020-02-18T08:01:05+0100
Von: „Алвис Петуш“ <alvispetus@inbox.lv>
An: „T.Schleip@t-online.de“ <T.Schleip@t-online.de>    

Dear Torsten Schleip! By the way, I wrote an article  on this topic. Probably it will be interesting to you. Alvis
Latvian are against hosting Defender Europe 2020 military exercise
In anticipation of the U.S. led, large multinational military exercise dubbed as the Defender Europe 2020, Latvian population faces great pressure from the national authorities. The preparations made by the Ministry of Defence make Latvians nervous.
Thus, the transferring properties, needed for conducting maneuvers, to the Ministry of Defence has been actively in the process for the last several years. In 2019, Ministry of Agriculture transferred one of its properties, Jaunlāčusils, for the development of Lāčusils regional military base. Additional land increased the area of Lāčusils military training area by 2387 hectares. Expansion of Mežaine training area near Skrunda has also been conducted in 2019. Today the public discussion of the expansion of the military training ground near Daugavpils is in full swing. It is planned to globally expand the Mezha Matskevichi training ground from 10 to 2064 hectares (increase by 200 times!), having built a military training base on the territory. A meeting was planned for everyone to receive answers to questions regarding the consequences and prospects of the expansion of the Meža Matskevičy training ground on February 4. However, the Daugavpils’ local government canceled the planned event. Now the meeting is scheduled for the second half of March. The public comment period has been extended until February 24.
Evidently, the local authorities did not expect such a fierce protest from the residents.Many people carry negative attitudes to the expansion of the training ground and the conducting the exercise due to the reason that such decisions will lead to: low-altitude flights of military aircraft over the city, damage to gas pipelines and water wells, supplying drinking water in Daugavpils, disruption of Daugavpils Airport development plan, negative impact on tourism development in the region, large-scale deforestation and extinction of endangered species of black-headed gull and reducing of hunting areas. The petitions have been started to collect signatures and to send them to the Ministry of Defence:

https://secure.avaaz.org/ru/community_petitions/ministrestvo_oborony_latvii_pravitelstvo_latvii_my_protiv_rasshireniya_voennogo_poligona_v_daugavpilsskom_krae_latviya/details/

https://www.change.org/p/latvian-ministry-of-defence-we-are-against-the-expansion-of-the-meža-matskevichi-military-training-ground-in-latvia
https://www.change.org/p/министерство-обороны-латвии-мы-против-расширения-военного-полигона-межа-мацкевичи-в-даугавпилсском-крае-латвия
<https://www.change.org/p/%D0%BC%D0%B8%D0%BD%D0%B8%D1%81%D1%82%D0%B5%D1%80%D1%81%D1%82%D0%B2%D0%BE-%D0%BE%D0%B1%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%BD%D1%8B-%D0%BB%D0%B0%D1%82%D0%B2%D0%B8%D0%B8-%D0%BC%D1%8B-%D0%BF%D1%80%D0%BE%D1%82%D0%B8%D0%B2-%D1%80%D0%B0%D1%81%D1%88%D0%B8%D1%80%D0%B5%D0%BD%D0%B8%D1%8F-%D0%B2%D0%BE%D0%B5%D0%BD%D0%BD%D0%BE%D0%B3%D0%BE-%D0%BF%D0%BE%D0%BB%D0%B8%D0%B3%D0%BE%D0%BD%D0%B0-%D0%BC%D0%B5%D0%B6%D0%B0-%D0%BC%D0%B0%D1%86%D0%BA%D0%B5%D0%B2%D0%B8%D1%87%D0%B8-%D0%B2-%D0%B4%D0%B0%D1%83%D0%B3%D0%B0%D0%B2%D0%BF%D0%B8%D0%BB%D1%81%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%BC-%D0%BA%D1%80%D0%B0%D0%B5-%D0%BB%D0%B0%D1%82%D0%B2%D0%B8%D1%8F>

These reasons are so serious that can not be ignored by the authorities. It seems as if they are not able to find arguments to defend their plans. Latvians consider the plans as violating their civil rights and as disturbance of their lives. Another question is the authorities have already taken the decision to expand military training grounds and the public discussions are only a show. Let’s see. Show must go on…

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Bremer Friedensforum begrüßt Aufruf der Bremer Linksfraktion zur Teilnahme an Demo ‚Stopp Defender 2020‘ in Bremerhaven

Bremer Friedensforum

Presseinformation 21. Februar 2020

Bremer Friedensforum begrüßt Aufruf der Linksfraktion zur Teilnahme an Demo ‚Stopp Defender 2020‘ in Bremerhaven
Bremerhaven/Bremen. Das Bremer Friedensforum begrüßt den Aufruf der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft zur Teilnahme an der Demonstration ‚Stopp Defender 2020‘ am Samstag in Bremerhaven. Die Bremerhavener „Initiative Mut zum Frieden“ und das Bremer Friedensforum rufen zu einer Demonstration anlässlich des Großmanövers auf. Start ist um 11 Uhr an der Großen Kirche, Bürgermeister-Smidt-Straße 45. Die Abschlusskundgebung findet am Zolltor Roter Sand statt.
Der Aufruf zur Demonstration in Bremerhaven enthält vier Forderungen: Keine Kriegsgeräte über Bremerhaven, Entspannungspolitik und politische Konfliktlösungen statt militärischer Konfrontation, Kooperation mit Russland in einem gemeinsamen Haus Europa, konsequente Abrüstung und Nutzung der freiwerdenden Mittel für soziale und ökologische Aufgaben. Unterstützung haben bisher weitere Organisationen signalisiert, so die GEW, DFG-VK, VVN-BdA, Die Linke, Aufstehen und das Netzwerk Friedenskooperative Wesermarsch.
In diesem Zusammenhang erinnert das Bremer Friedensforum, dass die Kleine Anfrage der Linksfraktion zu Umfang und Kosten von Defender 2020 noch nicht beantwortet ist, ebenso wenig wie ein Brief des Forums an Innensenator Mäurer.

>>  Links zur Friedensdemonstration gegen Defender 2020 am 22. Februar in Bremerhaven
https://www.bremerfriedensforum.de/1221/aktuelles/Nein-zu-Kriegsmanoevern-Stopp-Defender-2020Friedensdemo-in-Bremerhaven/
https://www.facebook.com/events/2729920927324282/

—Weitere Informationen:
Bremer FriedensforumVilla IchonGoetheplatz 428203 BremenSprecher*innenkreis
(0421) 3961892/0173-4194320 (Ekkehard Lentz)
(0421) 6441470 (Hartmut Drewes)
(0421) 355816/0151-40078187 (Eva Böller)
(0421) 4341852 (Barbara Heller)
http://www.bremerfriedensforum.de
http://www.facebook.com/bremerfriedensforum
https://twitter.com/ekkehardlentz1

Gesendet: Freitag, 21. Februar 2020 um 13:34 Uhr
Von: „Tim Ruland“ <tim.ruland@linksfraktion-bremen.de>
Betreff: [Info] Linksfraktion ruft zur Teilnahme an Demo ‚Stopp Defender 2020‘ auf
PRESSEMITTEILUNG

Linksfraktion ruft zur Teilnahme an Demo ‚Stopp Defender 2020‘ auf

Heute landete der US-Frachter ‚Endurance‘ mit Panzern und anderen Kriegsgeräten in Bremerhaven an. Grund dieser Verlegung von Kriegsgeräten ist das Großmanöver ‚Defender 2020‘ unter Beteiligung der USA und NATO. Bis Mai 2020 sollen insgesamt 37 000 Soldat*innen und zahlreiche Kriegsgeräte quer durch Europa transportiert werden und sind somit Teil der größten Militärübung seit über 25 Jahren. Zu diesem Anlass findet am Samstag, den 22.02.20 in Bremerhaven eine Demonstration gegen diese Truppenverlegung statt. Treffpunkt ist die Gedächtniskirche in der Bürgermeister-Smidt-Straße 45 um 11 Uhr.

Maja Tegeler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, ruft zur Teilnahme an der Demonstration auf: „Mit dieser massiven Truppenverlegung wird ein völlig falsches Signal ausgesendet.  Anstatt auf zivile Konfliktlösungen zu bauen und eine aktive Friedenspolitik zu betreiben, lassen die USA und NATO mal wieder die Muskeln spielen. Durch dieses Manöver werden zig Millionen Euro verbrannt, Umweltschäden produziert und die Zivilbevölkerung gestört. Ich hoffe auf eine rege Beteiligung an der Demonstration, gegen Defender 2020 und für eine Entspannungspolitik und Abrüstung!“

Tim Ruland // Pressesprecher // Fraktion DIE LINKE.
in der Bremischen Bürgerschaft

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Antwort BMVg auf die Anfrage MdB Dr. Neu zu Kontaktdaten und Ansprechpartnern DEFENDER 2020

Betreff: 1980004-V60 – Anfrage MdB Dr. Neu zu Kontaktdaten und   Ansprechpartnern DEFENDER 2020